
- EES, FES und QES
- Team 23 € im Jahresabo
- Pro 36 € im Jahresabo
- QES per Fernsignatur
- Empfänger ohne Konto
- Sitz in der Schweiz
Artikel
Redaktioneller Hinweis: Hier findest du das Autorenprofil von Jan Siebert. Als Autor hat sich Jan Siebert umfassend mit dem Thema auseinandergesetzt und teilt hier Erfahrungen und die persönliche Expertenmeinung.
Community
1 Frage · 24 Antworten zum Thema
Erfahrungen und Hinweise aus dem Alltag – direkt unter dem Artikel.

Zusammenfassung
2026 erstellst du eine digitale Signatur in wenigen Minuten, sobald die Stufe zum Dokument passt. Für den Geschäftsalltag reicht die fortgeschrittene Signatur, die qualifizierte hebst du dir für die Schriftform auf.
Schnellüberblick

















Digitale Signatur erstellen heißt 2026: das PDF in ein Signatur-Tool legen, die passende Stufe wählen und einen Link verschicken. Die andere Person unterschreibt im Browser, auf dem Handy oder am Tablet. Du lädst danach das fertige Dokument herunter. Der Umlauf per Post, die Erinnerung per Telefon und der Scanner auf dem Flur fallen weg.
Für die meisten Verträge reicht die fortgeschrittene elektronische Signatur. Die qualifizierte elektronische Signatur, rechtlich der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt, brauchst du dort, wo das Gesetz Schriftform verlangt. Das sind vor allem Kündigungen, befristete Arbeitsverträge, Bürgschaften und Wohnraummietverträge über ein Jahr. Viele andere Dokumente sind schon in Textform wirksam.
Stand dieser Anleitung: 5. Oktober 2026. Preise sind netto, wenn der Anbieter es nicht anders sagt. Sie ändern sich. Vor dem Abschluss gilt die Preisseite.
Schnell zur passenden Lösung: Selbst Verträge verschicken, mit klaren Preisen für einfache, fortgeschrittene und qualifizierte Signatur: Skribble oder Youtrust (früher Yousign). Eine einzelne qualifizierte Unterschrift ohne Abo, Identifikation mit dem Online-Ausweis: sign-me von D-Trust. Hosting in Deutschland: inSign, FP Sign oder d.velop sign. Der Vertrag entsteht sowieso in einer Vertragsakte: fynk, ContractHero oder Paperless. Der Alltag ist Microsoft Teams: tegolySIGN. Schon Adobe oder ein internationaler Prozess: Adobe Acrobat Sign oder DocuSign. Viele Freigaben, SAP, Private Cloud: MOXIS.
Inhaltsverzeichnis
Du musst dafür keine Zertifikate basteln. Der Ablauf ist bei den seriösen Anbietern derselbe, ob du selbst unterschreibst oder eine Unterschrift einholst. Den fachlichen Hintergrund zu Verträgen digital unterschreiben findest du im Schwesterartikel. Hier geht es um den Handgriff.
Der ganze Vorgang dauert Minuten. Wochen werden daraus nur, wenn jemand den Link liegen lässt.
Bei Skribble sieht der konkrete Weg so aus:
Bekommst du selbst so einen Link, öffnest du ihn, prüfst das Dokument und bestätigst. Für eine qualifizierte Signatur kommt die Identifikation dazu. Bei Skribble kostet sie einmalig 24,50 € und gilt danach fünf Jahre. Mehr zum Handling steht in den Skribble Erfahrungen.
In der EU kennt die eIDAS-Verordnung drei Stufen. Auf deutschen Seiten heißen sie EES, FES und QES. In englischen Texten stehen dieselben Stufen als SES, AES und QES. Drei Verfahren, zwei Sprachen.
Für die meisten Geschäftsverträge reicht die fortgeschrittene elektronische Signatur. Die qualifizierte Stufe nimmst du, wenn im Gesetz das Wort „schriftlich“ steht und keine leichtere Form erlaubt ist.
| Dokument | Form | Was du praktisch nimmst |
|---|---|---|
| Angebot, NDA, normaler Auftrag | meist keine Schriftform | FES, bei geringem Risiko auch EES |
| Unbefristeter Arbeitsvertrag und Nachweis der Bedingungen | Textform, elektronisch mit Empfangsnachweis | FES ist der saubere Weg, eine reine Mail kann die Form erfüllen |
| Befristeter Arbeitsvertrag | Schriftform | Papier oder QES |
| Kündigung | Schriftform | Papier oder QES, eine Mail reicht nicht |
| Wohnraummiete länger als ein Jahr | Schriftform | Papier oder QES, sonst gilt der Vertrag als unbefristet |
| Gewerbemiete länger als ein Jahr | Textform | E-Mail oder PDF genügen für die Form, FES für die Akte |
| Bürgschaft | Schriftform | Papier oder QES |
Die Textform steht in § 126b BGB: eine lesbare Erklärung, in der die Person genannt ist, auf einem dauerhaften Träger. Eine E-Mail erfüllt das. Die Schriftform steht in § 126 BGB und wird nach § 126a BGB durch die QES ersetzt. Seit dem 1. Januar 2025 hat das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz etliche alte Schriftform-Pflichten auf Textform heruntergesetzt. Für Gewerbemietverträge, die schon vor 2025 liefen, gilt die Textform seit dem 1. Januar 2026 ebenfalls.
Zwei Stellen bleiben streng. Eine Befristung im Arbeitsvertrag braucht weiter die Schriftform, die Ausnahme bis zur Regelaltersgrenze kennt die Personalabteilung. Eine Kündigung auch. Beim Nachweis der wesentlichen Arbeitsbedingungen reicht die Textform, wenn das Dokument gespeichert und ausgedruckt werden kann und du einen Empfangsnachweis verlangst. Wie das im Personalalltag aussieht, steht im Artikel Arbeitsvertrag digital unterschreiben. Zur Miete gibt es Mietvertrag digital unterschreiben, zum NDA den Artikel NDA digital unterschreiben.
Ja, in Deutschland und in der EU. Die eIDAS-Verordnung regelt, wann eine elektronische Signatur gilt, welche Stufen es gibt und dass eine qualifizierte Signatur in jedem Mitgliedstaat anerkannt wird. Eine cloudbasierte Fernsignatur ist davon erfasst. Du brauchst keine lokale Signaturkarte, damit der Vorgang zulässig ist.
Gleichgestellt mit der Handunterschrift ist nur die QES. Einfache und fortgeschrittene Signaturen sind wirksam, wo das Gesetz keine Schriftform verlangt. Im Streit schaut das Gericht auf den Hergang: Konto, E-Mail, Prüfprotokoll, Zertifikat, ob das Dokument danach verändert wurde. Ein hübsches Unterschriftenbild ohne dieses Protokoll ist der schwächste Fall.
Die novellierte Verordnung, im Alltag eIDAS 2.0, gilt schon. Sie bringt die europäische Brieftasche für die digitale Identität, die EUDI-Wallet. In Deutschland heißt die staatliche App d-you. Sie soll am 2. Januar 2027 starten, zuerst mit digitalem Ausweis und einzelnen Nachweisen. Die qualifizierte Signatur in derselben App ist für den Verlauf von 2027 vorgesehen, der technische Weg dafür ist noch offen. Für einen Vertrag in diesem Herbst gehst du über einen Vertrauensdiensteanbieter. Den Stand beschreibt die FAQ zur EUDI-Wallet.
Eine zweite Frage ist der Datenschutz, und die hat mit der Rechtsgültigkeit wenig zu tun. Eine Signatur kann eIDAS-konform sein, während die Datei bei einem Unternehmen liegt, das dem US-Recht untersteht. Für viele Handelsverträge ist das Alltag, mit Auftragsverarbeitung und einem passenden Übermittlungsmechanismus. Für Personalakten, Gesundheitsdaten oder eine interne Vorgabe „nur EU“ nimmst du einen Anbieter mit Sitz und Hosting in Deutschland, der EU oder der Schweiz und liest den AV-Vertrag. Server in Frankfurt und ein Mutterkonzern in den USA sind zwei verschiedene Sätze in diesem Vertrag.
Elektronische Signatur ist der Oberbegriff: jeder elektronische Vorgang, mit dem jemand eine Erklärung mit einem Dokument verbindet. Dazu gehört auch der Klick unter ein Formular.
Digitale Signatur meint die kryptografische Form davon. Über eine Public-Key-Infrastruktur wird die Unterschrift so mit dem Dokument verbunden, dass du später prüfen kannst, wer signiert hat und ob seitdem eine Seite geändert wurde. Fortgeschrittene und qualifizierte Signaturen arbeiten so. Ein eingescanntes Unterschriftenbild allein tut das nicht.
Im PDF steckt das in einem Standard namens PAdES. Deshalb bleibt die Unterschrift lesbar, wenn du den Anbieter wechselst oder das Abo kündigst. Du öffnest die Datei mit einem normalen PDF-Programm. Für die spätere Prüfung hilfreich sind ein Zeitstempel und eingebettete Prüfinformationen, oft LTV genannt. Dafür speicherst du das signierte PDF und das Prüfprotokoll. Das Konto beim Anbieter ist der Versand, die Datei ist der Nachweis. eIDAS 2.0 kennt zusätzlich eine qualifizierte Bewahrung. Für einen normalen Vertrag ist das heruntergeladene PDF in deiner Akte der praktische Weg.
Kompatibel sind die Tools untereinander auf eine sehr einfache Art: Es zählt das Werkzeug der Person, die das Dokument verschickt. Wer unterschreibt, folgt dem Link. Ob diese Person ihre eigenen Verträge mit einem anderen Anbieter macht, spielt keine Rolle.
Ein elektronisches Siegel ist die Entsprechung für eine Organisation, zum Beispiel auf einem Bescheid oder einer Ausgangsrechnung. Es bestätigt die Herkunft des Dokuments, nicht die persönliche Willenserklärung. Wenn ein Anbieter von Siegeln spricht, ist das ein zweites Produkt neben der Unterschrift einer Person.
Typische Fälle, in denen du eine digitale Unterschrift einsetzt:
Ein eigenes Zertifikat musst du dir nicht besorgen, solange du über ein Portal gehst. Die Karten oben sind die Kurzfassung. Hier die Einordnung danach, wo deine Dokumente heute schon liegen. Alle genannten Portale können eIDAS-Stufen abbilden. Welche Stufe in deinem Tarif steckt, steht in der Leistungsbeschreibung. Die QES ist fast nirgends einfach „unbegrenzt inklusive“.
Skribble sitzt in der Schweiz und veröffentlicht seine Preise. Im Jahresabo kostet Team 23 € und Pro 36 € pro Nutzer und Monat. Einfache Signaturen sind dort unbegrenzt, FES und QES laufen über ein gemeinsames Kontingent: 72 beziehungsweise 120 pro Nutzer und Jahr. Darüber kostet eine weitere QES im Pro 4 €. Ohne Abo liegt eine QES bei 5 €. Die Identifikation kommt einmalig mit 24,50 € dazu. Passt, wenn du Kaufverträge, NDAs und Jahresunterlagen selbst verschickst und die Rechnung vorher kennen willst. Skribble Erfahrungen.
Youtrust ist der neue Name von Yousign. Sitz in Frankreich, Betrieb in Europa. Du bekommst Signatur, Identitätsprüfung und elektronisches Siegel in einer Plattform. Die Web-App startet bei 9 € netto pro Nutzer und Monat, die API bei 106 € im Monat. Für Teams in der EU, die einen fertigen Versand mit europäischem Vertrag wollen, ist das einer der naheliegenden Wege.
Wenn du nur gelegentlich selbst qualifiziert unterschreiben musst, ist ein Monatsabo oft zu viel. sign-me von D-Trust, der Bundesdruckerei-Tochter, rechnet in Coins ab. 100 Coins kosten 34,90 € inklusive Umsatzsteuer. Eine QES verbraucht 5 Coins, eine FES 2. Die Identifikation mit der Online-Ausweisfunktion ist kostenlos, Video-Ident kostet 50 Coins. Im Unternehmensprozess zahlt in der Regel der Auftraggeber, die unterschreibende Person sieht keine eigene Rechnung. GlobalSign liefert Zertifikate und Identitäten für Unternehmen, die eine Signatur in die eigene IT bauen. Den Link an eine Kundin schickst du mit einem Portal oder mit sign-me.
Signhost ist der heutige Name von Evidos und gehört zu Entrust. Du bekommst FES und QES, dazu Identifikation über Ausweis, SMS oder weitere Verfahren. 100 Credits kosten 99 € im Jahr, der Einstieg mit 10 Credits ist kostenlos. Eine Anfrage mit bis zu zwei Unterschriften verbraucht einen Credit, zusätzliche Prüfungen kosten extra. Der Konzern sitzt in den USA, das Produkt kommt aus den Niederlanden. Für den AV-Vertrag schaust du auf den konkreten Speicherort. Signhost Erfahrungen, das ältere Profil liegt unter Evidos.
inSign wird in Deutschland entwickelt und gehostet. Du arbeitest im Browser oder in der App, ohne Zusatzhardware. Eine Lizenz kostet bei jährlicher Zahlung 24,90 € pro Nutzer und Monat, monatlich gezahlt 26,90 €. Ab mehreren Lizenzen wird es günstiger. inSign Erfahrungen.
FP Sign kommt von Francotyp-Postalia und hostet ebenfalls in Deutschland. Business liegt bei 24,90 € pro Nutzer und Monat. FES und QES sind vorgesehen, jede QES kostet 1,50 € extra, dazu die Identifizierung über sign-me oder Swisscom. Empfänger brauchen kein Konto. 30 Tage kannst du es testen.
Diese drei sind zuerst Vertragsakten und danach Signatur. Das lohnt sich, wenn du Fristen, Versionen und den Status sehen willst und die Unterschrift nur der letzte Schritt ist. Einen Überblick über die Kategorie gibt es im Artikel Vertragsmanagement-Software.
fynk aus Österreich verbindet Editor, Signatur in EES, FES und QES und eine KI, die den Vertrag liest. Essential kostet 19 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Business 39 €. Es gibt einen kostenlosen Einstieg. Die Credits auf der Preisseite sind KI-Guthaben, kein Signatur-Kontingent. fynk Erfahrungen.
ContractHero schickt den Vertrag aus der Akte heraus und zeigt den Status, ohne dass du ein zweites Werkzeug öffnest. Der Preis hängt am Vertragsmanagement, nicht an einem einzelnen Signatur-Klick. ContractHero Erfahrungen.
Paperless sitzt in Deutschland und führt die QES in derselben Akte, in der der Vertrag liegt. Den Preis nimmst du von der Produktseite, er richtet sich nach Nutzern und Volumen.
tegolySIGN ist die deutsche Signatur direkt in Microsoft Teams, mit Anbindung an DATEV und Exchange. Eine Lizenz braucht, wer Vorgänge verschickt. Wer nur unterschreibt, braucht keine. 21 Tage läuft die Vollversion ohne Zahlungsdaten. Den Preis pro Absender-Lizenz liest du auf der Produktseite. tegolySIGN Erfahrungen.
Daneben hat Microsoft eine eigene Funktion in Word und SharePoint. Sie erzeugt eine einfache elektronische Signatur und speichert das PDF in SharePoint. Die IT schaltet sie frei, abgerechnet wird nutzungsbasiert über Microsoft 365. Für eine Freigabe im Haus ist das bequem. Für Schriftform reicht es nicht. Wenn ihr ohnehin in Teams arbeitet und FES oder QES braucht, ist tegolySIGN die Ergänzung, nicht ein zweites Word. Zum Meeting-Alltag passt das Profil Microsoft Teams.
d.velop sign ist die Signatur innerhalb der Dokumentenplattform aus Gescher. Ab der Business-Edition der Plattform, 39 € im Monat, sind fortgeschrittene Siegel enthalten. Die qualifizierte Stufe buchst du dazu. Sinnvoll, wenn die Akten schon bei d.velop liegen. Für eine einzelne Unterschrift ohne Dokumentenarchiv ist ein Portal oder sign-me der kürzere Weg.
MOXIS von XiTrust richtet sich an Unternehmen mit Freigabeläufen, Vertreterregelung und Anbindung an SAP, Salesforce oder SharePoint. Die Private Cloud steht in Europa, das Recht ist eIDAS und schweizerisches ZertES. Pro kostet 22 € pro Nutzer und Monat und deckt EES und FES ab. Business liegt bei 46 € und nimmt die QES mit. MOXIS Erfahrungen.
DocuSign ist der internationale Standard, mit sehr vielen Integrationen. Auf der europäischen Preisseite liegt Personal bei jährlicher Zahlung bei 9 € im Monat, mit einem kleinen Umschlag-Kontingent. Standard und Business Pro liegen darüber, die QES wird extra berechnet. Der Sitz ist in den USA. Nimm DocuSign, wenn der Prozess schon daran hängt oder Partner im Ausland genau dieses Fenster erwarten.
Adobe Acrobat Sign ist der heutige Name von Adobe Sign. Die Signatur steckt in Acrobat Standard und Acrobat Pro. Wer PDFs sowieso in Adobe bearbeitet, unterschreibt dort mit, ohne ein zweites Abo nur für die Unterschrift. Die qualifizierte Stufe hängt am Unternehmensangebot Acrobat Sign Solutions. Den Euro-Betrag liest du auf der Adobe-Seite für dein Land, Privat- und Teamlizenzen werden unterschiedlich ausgewiesen.
Quadient RSign gehört in den Versand- und Dokumentenprozess von Quadient. Sinnvoll, wenn dieser Prozess schon steht.
In Dropbox signierst du mit Dropbox Sign, früher HelloSign. In Box mit Box Sign. SignRequest ist das Produkt, aus dem Box Sign entstanden ist. Eine neue Strecke legst du dort an, wo die Dateien heute liegen.
Xodo Sign, früher eversign, bleibt ein schlankes Werkzeug für einfache und fortgeschrittene Signaturen, wenn du keine Vertragsakte brauchst. sproof aus Österreich ist die ruhige europäische Alternative, wenn QES und ein Unternehmen aus der EU zusammengehören. Die Tarife starten bei 15 € im Monat.
Soll die Signatur in eure eigene Software, ist Sign Live! der deutsche Weg dafür. Die frühere Marke intarsys läuft seit dem 1. Januar 2026 unter Procilon. Das ist ein Baustein für Entwickler und Fachverfahren, kein Portal für den Freitagnachmittag. Das Profil steht noch unter Intarsys.
Alle Profile im Verzeichnis findest du in der Kategorie Digitale Signatur. Wie aus der einzelnen Unterschrift ein Ablauf fürs ganze Unternehmen wird, steht bei der Digitalisierung von Verträgen und beim digitalen Vertragsmanagement.
Eine digitale Signatur erstellen ist ein kurzer Ablauf, sobald die Stufe stimmt. PDF hochladen, Personen eintragen, Link schicken, fertiges PDF und Prüfprotokoll ablegen.
Die fortgeschrittene Signatur trägt den normalen Geschäftsalltag. Die qualifizierte Signatur hebst du dir für die Schriftform auf: Kündigung, Befristung, Bürgschaft, Wohnraummiete über ein Jahr. Gewerbemiete und der unbefristete Arbeitsvertrag sind in Textform angekommen. Dafür ist eine FES trotzdem das bessere Dokument, weil du später siehst, wer zugestimmt hat.
Das Werkzeug suchst du nach dem Ort, an dem der Vertrag entsteht. Ein Portal, wenn du selbst verschickst. sign-me, wenn es nur die einzelne QES ist. Die Vertragsakte, wenn Fristen und Versionen dazugehören. Teams, Adobe oder DocuSign, wenn der Rest des Unternehmens dort schon arbeitet. Die Wallet d-you wird das 2027 ergänzen. Bis die qualifizierte Signatur darin liegt, unterschreibst du über einen Vertrauensdiensteanbieter.
Welches Tool bei dir im Einsatz ist und wo die Stufe unklar bleibt, steht sinnvoller in den Kommentaren als in einer pauschalen Rangliste. Wenn ein Preis auf der Anbieterseite vom Stand hier abweicht, gilt die Preisseite.
Fragen & Antworten
Digitale Signatur erstellen 2026: Anleitung und Tools
Leitfragen und Community-Diskussionen zu diesem Artikel – inklusive übernommener Kommentare. Antworten erscheinen direkt hier.
Die Beschreibungen der einzelnen Anbieter sind hilfreich, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Die Betonung der rechtlichen Gültigkeit und Sicherheit der digitalen Signaturen ist ebenfalls beruhigend. Insgesamt ein sehr nützlicher Artikel. Danke, Jan!
antwortet Alexander Wagner
Hey Alexander, besten Dank für deine Rückmeldung. Das hilft mir bzw. uns weiterhin guten und relevante Artikel zu schreiben. Grüße Jan
Wie steht es den Anbieter "GlobalSign". Der war auch nicht aufgeführt?
antwortet Thomas Speyer
Hey Thomas, besten Dank für deinen Kommentar. Diesen Digitale Signatur Anbieter hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm. Ist bei der Recherche nicht mit aufgetaucht. Ich werde mich mal näher mit ihm beschäftigen. Viele Grüße Jan
antwortet Thomas Speyer
Hallo Jan, gibt es schon neue Erkenntnisse und Infos zu meiner Anfrage?
antwortet Thomas Speyer
Hallo Thomas, danke für deine Nachfrage. Leider hab ich hier noch nichts neues dazu. Das Update für den Artikel rund um GlobalSign liegt noch auf der ToDo Liste. Wir haben da allerdings gerade so viele spannende Themen drauf, daher dauert es noch etwas. Grüße Jan
antwortet Thomas Speyer
Würde mich brennend interessieren, da möglicherweise ein geschäftlicher Kontakt damit zusammenhängt und ich gerne erfahren möchte, ob ein anderer Anbieter hierfür die bessere Wahl wäre, und wenn ja, welche Empfehlung hier von Dir käme?
antwortet Thomas Speyer
Hi Thomas, also ich hab schon mal einen kurzen Blick auf GlobalSign geworfen. Auf den ersten Blick wirken sie als eine professionelle B2B Lösung. Sie kommen aus Großbritannien und arbeiten mit zahlreichen zertifizierten Partnern zusammen, um eine gute Abdeckung als Identitäts- und Sicherheitslösung bereit zu stellen. Ist die Frage, was dir bei deiner Auswahl wichtig ist. Falls du nach was internationalem suchst, dann könnte es was sein. Alternativ gibt es top deutsche Anbieter wie InSign. Auch bei den Anwendungsbeispielen ist es bei anderen Anbietern schneller verständlich, wie und für was du sie einsetzt. Das müsste bei GlobalSign sicherlich erst abgeklärt werden ob das passt. So viel schon mal hier. Grüße und eine gute Entscheidung Jan
Hallo zusammen, ich habe gerade die Kommentare gesehen und möchte gerne folgendes ergänzen. 1. Grundsätzlich ist jede digitale Signatur erstmal gültig. 2. Bestand vor Gericht hat aber nur die qualifizierte elektronische Signatur. Diese erfüllt auch die Schriftform nach BGB. Alle anderen elektronischen Signaturen unterliegen einer freien richterlichen Beweiswürdigung. Qualifizierte Signaturen kommen nur in Zusammenarbeit mit einem sogenannten Vertrauensdienste Anbieter durchgeführt werden, wie z.B. D-TRUST oder Swisscom. Weitere Infos finden Sie hier: www.d-velop.de/blog/compliance/elektronische-signatur-anbieter-diese-5-fragen-helfen-bei-der-auswahl/
antwortet Christina Elbert
Hey Christina, vielen Dank für die Ergänzung und die Infos zur qualifizierten elektronischen Signatur. Grüße Jan
antwortet Christina Elbert
Hey Christian, danke für deine Nachfrage. Dazu kann ich gerade nichts sagen. Falls jemand hier Bescheid weiß, gern mal kommentieren. Grüße Jan
antwortet Christina Elbert
Meine Sicht: wenn man es mit der DSGVO ernst meint, ist ein Einsatz amerikanischer Lösung fast nicht machbar. Hier geht es auch nicht um das Thema "Hosting der Daten" in Europa. Der CLOUD Act erlaubt es US-Behörden und internationalen Strafverfolgern, Zugriffsanfragen an Cloud-Betreiber zu richten. Die Herausgabe kann gegen die DSGVO verstoßen. Schrems II, Cloud Act und Patriot Act machen eines deutlich: Es zählt nicht nur, wo Daten liegen, sondern vor allem wer darauf zugreift. Server in Europa sind nicht automatisch gesichert vor Zugriffen US-amerikanischer Geheimdienste oder Unternehmen. Wer DSGVO-konforme Sicherheit will, darf, Stand heute, nicht mit Anbietern aus den USA zusammenarbeiten.
antwortet Christina Elbert
Danke für deine Einschätzung, Christian! Warten wir mal ab, wie sich das alles weiterhin entwickelt.
Hi Es gibt nach wie vor noch grosse Unsicherheit hinsichtlich DSGVO Rechtmässigkeit. Kurze Frage: Wie sieht es denn mit den amerikanischen Anbietern und dem "Cloud-Act" bzw Urteil des EuGH in Sachen „Schrems II" aus?
In der Auflistung fehlt noch cloud.sign-me.de/signature/start
antwortet Sascha
Hey Sascha, besten Dank für deine Ergänzung. Wir sind immer daran interessiert die Liste an E-Signature Anbieter auf dem aktuellen Stand zu halten. Ich schau mir daher sign-me mal genauer an. Liebe Grüße Jan
HAllo Jam, ich habe jetzt das mal ein bisschen recherchiert und leider nirgendwo was gefunden. Ich soll in der Fa. wo ich arbeite einen Vertrag unterzeichnen, die Digitale Unterschrift mit der ich Unterzeichenen soll, wurde allerdings nicht von mir erstellt, sondern von der Firma selbst. Wie sieht es da rechtlich aus? Danke schon mal Viele Grüße Gunar
antwortet Gunar Hofmann
Hey Gunar, danke für deinen Kommentar. Kann dem ganzen leider noch nicht so ganz folgen. Hat deine Firma das Dokument mit einer Software für Digitale Signaturen aufbereitet und dir geschickt? Oder wie meinst du es, dass die es für dich unterzeichnet haben? Grüße Jan
Hallo Jan, nachdem ich nun mal DocuSign getestet habe, ist mir eines noch nicht ganz klar: Kann ich denn die Signaturen auch als gültig verifizieren, nachdem ich die bezahlte Nutzungsperiode bei den Anbietern beendet habe oder falls diese irgendwann nicht mehr existieren? Sprich: Sind die Unterschriften plattformunabhängig und dauerhaft rechtssicher gültig – oder brauche ich immer den speziellen Anbieter, um sie auslesen und verifizieren zu können? Danke! Leonie
antwortet Leonie
Hey Leonie, danke für deine Rückfrage zu der digitalen Signatur. Also ich hab bei DocuSign selbst bereits Verträge unterzeichnet. Als Unterzeichner kannst du dich mit deinem Konto dann anmelden und siehst welche Verträge du unterzeichnet hast. Zudem kannst du dort im Account den Vertrag als PDF herunterladen UND zu jedem Vertrag gibt es ein Abschlusszertifikat, welches dir die Unterschrift belegt. So kannst du die Unterschriften alle herunterladen und plattformunabhängig irgendwo abspeichern oder ablegen. Grüße Jan
Hallo Jan, Danke für deine Ausführungen. Was ich noch nicht verstehe ist, wie all die angebotenen Lösungen für eine digitale Signatur miteinander kompatibel sind. Was passiert, wenn ein Vertragspartner DocuSign nutzt und der andere D-Trust (fehlte mir in deiner Liste oben) oder Adobe etc.
antwortet Andrea Zbiral
Hey Andrea, danke für deine Nachfrage zu den digitalen Signaturen. Im Grunde ist es so, dass ein Anbieter zum Beispiel DocuSign nutzt. Dann verschickt er seine Verträge damit und lässt diese damit signieren. Das ist dann egal, ob einer der es unterschreiben soll für seine Verträge normalerweise ein anderes Tool verwendet. Die Unterschrift wird über den Anbieter gesetzt, der vom Vertragsanbieter vorgelegt wird. Ich werde diesen Prozess mal noch etwas genauer in den Artikel aufnehmen. Grüße Jan