Bei meiner Suche nach neuen Tools und Startups, die das Leben digitalisieren bin ich auf FRIDAY gestoßen. Erfreulicherweise hat sich eine Kooperation angeboten, mit der ich dir das neue Konzept vorstellen möchte.
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Das Konzept klingt fair: Zahl-pro-Kilometer
Die Versicherungsbranche wirkt auf mich meist eher klassisch und normalerweise nicht so innovativ. Doch es gibt immer mehr Startups, die dieses Vorurteil ändern. FRIDAY ist nun der erste Autoversicherer, der die Branche umkrempelt und ein faires “Zahl-was-du-verbrauchst”-Angebot auf den Markt bringt.
Mit dem Tarif Zahl-pro-Kilometer zahlst du deinen Versicherungsbeitrag nämlich tatsächlich nur für gefahrene Zeit.
Versicherung per Smartphone abschließen
Zum Beispiel mit dem Smartphone gibst du beim Abschließen der digitalen Autoversicherung an, wie viele Kilometer du für das Jahr schätzt. Eventuell hast du dazu ja bereits aus den Vorjahren Erfahrungswerte.
Falls nicht, würde ich das grob überschlagen. Also die großen Fahrten wie Urlaube auflisten, die Strecke zur Arbeit hochrechnen und gegebenenfalls einige Extrakilometer als Puffer.
FRIDAY nennt dir auf Basis deiner Kalkulation einen Preis für deine Autoversicherung.
Gefahrene Kilometer übermitteln
Am Ende vom Jahr übermittelst du online, per E-Mail oder SMS den tatsächlichen Kilometerstand. Hattest du mehr geschätzt als du gefahren bist, bekommst du eine Rückzahlung deiner digitalen Autoversicherung. Hast du dich anfangs unterschätzt und bist mehr gefahren als angegeben, dann kommt noch eine Zusatzzahlung hinzu.
Lässt du dein Auto also stehen und sparst dadurch Kilometer, so zahlst du nicht für die Versicherung. Klingt für mich fair!
Ziemlich cool ist auch, dass FRIDAY in Kooperation mit BMW CarData über eine SIM-Karte im Auto den Kilometerstand automatisiert abfragen. Das zeigt, wie Digitalisierung zwischen Versicherung und Autoindustrie funktionieren kann. Das führt insgesamt zu sinkenden Kosten für den Kunden.
Beispiel: Der Zweitwagen in meiner Familie
Ein Anwendungsszenario, welches mir mit diesem neuen Versicherungskonzept direkt in den Kopf geschossen ist, ist der Zweitwagen meiner Mum. Da ich persönlich derzeit kein Auto habe, hatte ich mir über diesen Anwendungsfall noch keine richtigen Gedanken gemacht.
Das Auto wird allerdings nur ein paar mal in der Woche und dann auch nur für Kurzstrecken genutzt.
Eine fixe Versicherung zu bezahlen, obwohl das Auto nur selten gefahren wird, erscheint mir da nicht optimal. Schlussendlich müsste man sich das Angebot einmal durchrechnen, ob man nicht mit Zahl-pro-Kilometer günstiger fährt.
Wer steckt hinter der digitalen Autoversicherung FRIDAY?
Das Berliner Unternehmen FRIDAY gibt es seit 2017 und wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizer Versicherung Baloise Group gegründet. Geschäftsführer des Unternehmens ist Dr. Christoph Samwer, der in der Startup-Szene sehr bekannt ist und bereits zahlreiche Startups aufgebaut hat. Mit der FRIDAY Autoversicherung kommt daher nun frischer Wind in die Branche.
Fazit: Als Autoversicherung frisch und modern
Die Website und das Konzept wirken modern und gut durchdacht. Grundsätzlich solltest du bei der Wahl einer Autoversicherung einschätzen können, wie viele Kilometer du im Jahr fährst. FRIDAY gibt an, dass sich der Zahl-pro-Kilometer Tarif bei unter 6000 Km im Jahr rentiert. Ich würde es mir ganz einfach durch rechnen und bei den Anbietern den Fragebogen bzw. den Angebotsrechner einmal ausfüllen.
Mehr Informationen findest du auf der FRIDAY-Website.
Schau dir auch mal das Konzept der Auto Abonnement Anbieter an. Da ist die Versicherung bereits inklusive.
Jan Siebert